Allgemeine Auftragsbedingungen (gültig ab 02.07.2018)

Präambel: Die Mayer-Paris Versicherungsmakler GmbH & Co. KG (Mayer-Paris Versicherungsmakler) ist im Bereich Unternehmensberatung tätig und als Versicherungsmakler im Vermittlerregister unter der Nr. D-89B6-SKLUD-09 eingetragen.
Der Auftraggeber kann die Eintragung auf www.vermittlerregister.info prüfen. Zuständige Aufsichtsbehörde ist die IHK-Stuttgart. Der Versicherungsmakler ist gesetzlich verpflichtet seine Auftraggeber unabhängig zu beraten und ihre Interessen zu vertreten. (BGH Sachwalterurteil) Die Qualitätsstrategie der Firma ist in einem Qualitätshandbuch nach DIN EN ISO 9001ff/2000 dargelegt und auf der Internet-seite www.mayer-paris.de veröffentlicht. Die Interessenvertretung durch Mayer-Paris Versicherungsmakler hat Bestand, solange ein Maklermandat besteht oder ein Versicherungsvertrag betreut wird und der übliche Geschäftsverkehr gepflegt wird.

§ 1 Gegenstand der Beauftragung
Der Auftraggeber betraut Mayer-Paris Versicherungsmakler mit der Wahrnehmung seiner Versicherungsangelegenheiten durch Erteilung einer Maklermandats, bestehend aus einem Versicherungsmaklervertrag mit Maklervollmacht, sowie Erklärungen zur Schweigepflichtentbindung, zum Datenschutz und zur Kommunikation.  Mayer-Paris Versicherungsmakler ist mit Auftragserteilung zum Empfang aller Unterlagen ermächtigt, die einen rechtswirksamen Vertragsschluss im Sinne des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) ermöglichen. Mayer-Paris Versicherungsmakler kann im Rahmen des Maklermandats Auftraggeber auch gewerblich entgeltlich beraten, informieren und /oder im Auftrag gegen Entgelt recherchieren und/oder schriftliche Ausarbeitungen erstellen. Zu diesem Zweck werden entsprechende Dienstleistungsaufträge an den
Geschäftsbereich Unternehmensberatung erteilt.  
Mayer-Paris Versicherungsmakler kann sehr kurzfristig Versicherungsschutz per Deckungsauftrag besorgen. Ein formloser schriftlicher oder mündlich oder fernmündlich geäußerter Wunsch ist hierfür, außer bei Personenversicherungen, ausreichend und gilt als Vermittlungsauftrag. Die Beratungspflicht von Mayer-Paris Versicherungsmakler bezieht sich explizit nur auf die in der Maklervollmacht genannten Verträge bzw. Versicherungsrisiken.

§ 2 Vergütung 
a.) Für die Vermittlung von Versicherungsverträgen und deren künftige Betreuung erhält Mayer-Paris Versicherungsmakler von Versicherungsgesellschaften üblicherweise eine Vergütung. Die Vergütung wird als Courtage bezeichnet.
Ist im Angebot eine Vergütung einkalkuliert, so erhält Mayer-Paris Versicherungsmakler jedoch immer nur dann eine Vergütung, wenn ein Versicherungsvertrag aufgrund eines mündlichen oder schriftlichen Antrags rechtswirksam zustande kommt, der Auftraggeber weder vor noch nach Ausfertigung seines Versicherungsscheines von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch macht und den Versicherungsvertrag durch Zahlung der Erstprämie einlöst. Außerdem muss der Vertrag für die vom Versicherungsunternehmen festgelegte Mindestlaufzeit (bei Sach- Haftpflicht- Unfall- Kraftfahrt- und Rechtsschutzverträgen ist dies ein Jahr = zwölf Monate) ungekündigt bestehen bleiben. Zudem müssen alle Beiträge vollständig bezahlt sein. Die Höhe der Courtage berechnet sich bei diesen Verträgen anteilig aus der Nettojahresprämie. Personenversicherungen müssen in der Regel für mindestens 60 Monate bestehen bleiben (Stornohaftungszeit). Bei Stornierung vor dieser Zeit muss Mayer-Paris Versicherungsmakler die Vergütung vollständig bzw. pro Rata an das Versicherungsunternehmen zurückzahlen. Die Vergütung für erbrachte Leistungen geht somit komplett oder teilweise verloren. Bei Vertragsänderungen wird nur dann eine Vergütung bezahlt, wenn sich durch die Änderung ein Mehrbeitrag ergibt. 

b.) Wechselt der Auftraggeber in einem laufenden Antragsverfahren den Vermittler, oder beendet der Auftraggeber während eines Vermittlungsvorgangs grundlos die Zusammenarbeit, oder löst er einen Versicherungsschein nicht ein, oder kündigt er eine vermittelte Personenversicherung vor Ablauf der Stornohaftungszeit, ohne dass sich Mayer-Paris Versicherungsmakler einer Pflichtverletzung schuldig gemacht hat, so ist der Auftraggeber Mayer-Paris Versicherungsmakler zum Schadenersatz verpflichtet. Eine Pflichtverletzung ist vom Auftraggeber nachzuweisen. Der Schadenersatz berechnet sich aus den in Zusammenhang mit der Anfrage und Vermittlungsvorbereitung erbrachten Leistungen gem. der zum Antragsdatum oder Datum der Deckungsaufgabe gültigen Preisliste, maximiert auf die entgangene oder zurück zu erstattende Courtage. Der Auftraggeber erhält mit der Kostennote einen Leistungsnachweis, bei Storno eine Kopie der Stornoabrechnung.

c .) Ein Versicherungsmakler darf einen Versicherungsnehmer, der nicht Verbraucher ist, auch ohne Maklervertrag bei der Vereinbarung, Änderung oder Prüfung von Versicherungsverträgen gegen gesondertes Entgelt rechtlich beraten. Die Vergütung und weitere Dienstleistungsangebote für Verbraucher, gewerbliche, freiberufliche oder sonstige Versicherungsnehmer sind der jeweils aktuell gültigen Preisliste zu entnehmen. Unabhängig davon stellen wir kostenpflichtige Dienstleistungen als Unternehmensberatung in Rechnung.

§ 3 Haftung und Verjährung
Die Haftung des Maklers ist im Falle leicht fahrlässiger Verletzung seiner vertraglichen Pflichten auf einen Betrag in Höhe von 1.000.000 € je Schadensfall begrenzt. Mayer-Paris Versicherungsmakler ist bei ERGO Versicherung AG unter VNR SV74810184-111 versichert. Soweit im Einzelfall aus Sicht des Auftraggebers das Risiko eines höheren Schadens besteht, hat der Auftraggeber die Möglichkeit, den Haftpflichtversicherungsschutz des Maklers auf eigene Kosten auf eine Versicherungssumme zu erhöhen, die das übernommene Risiko abdeckt. Voraussetzung ist, dass für eine derartige Erhöhung ein zeichnungswilliger Versicherer gefunden werden kann. Der Makler gibt hierzu eine Empfehlung ab.
Ansprüche auf Schadenersatz aus dem Maklervertrag wegen einer leicht fahrlässigen begangenen Pflichtverletzung verjähren in drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Auftraggeber Kenntnis von dem Schaden und der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit haben musste. Spätestens verjähren diese Ansprüche jedoch drei Jahre nach Beendigung des Maklervertrages.
Dies gilt nicht für Ansprüche wegen einer Haftung des Maklers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen einer Haftung, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Maklers, seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen beruht. Für die Haftung aus dem Geschäftsbereich Unternehmensberatung gelten die gesetzlichen Regelungen.

§ 4  Gerichtsstand ist, wenn nicht gesetzlich abweichend geregelt, Stuttgart.

§ 5 Einwilligung gem. Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), Schweigepflichtentbindung, Einwilligung in die Kommunikation
Diese ergibt sich aus § 8 des Versicherungsmaklervertrages. Darüber hinaus erklärt sich die Auftraggeber damit einverstanden, dass Mayer-Paris Versicherungsmakler persönliche Daten und Informationen, soweit sie für die Beratung und laufende Betreuung notwendig sind, verwendet und als entsprechende Dokumentation in Ihrem EDV-System speichert.

§ 6 Regelung der Kommunikation betreffend das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb: Die Einwilligung zu den Kommunikationswegen ergibt sich aus den Schlussbestimmungen im Versicherungsmaklervertrag und aus § 8 des Versicherungsmaklervertrages.
 
 

Mayer-Paris

Versicherungsmakler
GmbH & Co. KG

Robert-Koch-Str. 14
70563 Stuttgart

Tel.: +49 711 219 520-11
Fax: +49 711 219 520-111
E-Mail: info(at)mayer-paris.de

Frau Sabine Mayer-Paris ist Mitglied
im Verein ehrbare Versicherungskaufleute
VEVK e.V. Hamburg

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samstags von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr
sonntags von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr


 
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